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DIE ZUKUNFT

Individuell im Zentrum leben – nicht nur die zentrale Stadtlage, vor allem die außergewöhnliche Architektur macht die Enke-Fabrik als Wohnobjekt so interessant. Der Sanierung wird Zeit und Aufmerksamkeit geschenkt. Die Fenster werden nicht ihren Segmentbogenabschluss und ihre profilierten Rahmungen verlieren, die Fabrik behält ihren Loftcharakter. Sie wird eben nur bewohnbar gemacht. Der Masterplan sieht insgesamt zwei Doppelhäuser und 49 Wohnungen vor. Wobei erstere bereits im Jahr 2015 fertig saniert wurden.

Bis Ende 2016 wird der Südflügel Richtung Ostrower Platz 2 fertiggestellt. Ihm folgen werden die Jahre darauf der Mittelflügel an der Briesemannstraße 3 und der Nordflügel an der Briesemannstraße 2. Die Ausstattung der 50 bis 150 Quadratmeter Wohnungen umfasst modernste Heizungs- und Sanitäranlagen sowie neue energieeffiziente Fenster.

Weitere Fortschritte und Neuigkeiten werden hier auf der Internetseite bekanntgegeben und ergänzt.

DIE Geschichte

Innovative Fabrikarchitektur und ästhetische Produktionsbauten – die Enke-Fabrik im Quartier Ostrow ist bis heute ein Ensemble, das neugierige Blicke auf sich zieht.
Eingerahmt vom Ostrower Platz und der Briesemannstraße repräsentiert der viergeschossige Bau einen bedeutenden Teil der Cottbusser Stadtgeschichte. Bereits 1890 baute der Maschinenfabrikant Viktor Sterz hier sein erstes Fabrik- und Verwaltungsgebäude. Erst zehn Jahre später kaufte der spätere Namensgeber Otto Enke das Areal und gründete seine Geschäftsbücherfabrik samt Großbuchbinderei und Druckerei.
Das Unternehmen wuchs und der Platz für die Maschinen wurde knapp. So wurde der Fabrikbau an der Südseite 1908 durch das Eckgebäude (bis Ostrower Platz) ergänzt. Das nördlich angrenzende Gelände erwarb Enke 1919 von dem Tuchfabrikanten Robert Förster und ließ es 1922 und 1923 bebauen. Um dann nur ein Jahr später das gesamte Gebäude um sieben Achsen zu erweitern. Die Lausitzer Landeszeitung, die hier seit 1920 ihren Verlagshaussitz hatte, war ein weiterer Grund des Anbaus. Seit dem Sitz vom VEB Starkstrom-Anlagenbau Cottbus zu DDR-Zeiten nutzte keiner der wechselnden Besitzer das Potenzial dieses individuellen Baus.

Kurt Enke mit Fabrikarbeitern, 1951

Die Lage

Das Tor zur Stadt und ins Grüne – die Enke-Fabrik bietet ein zentrales Wohnen mit hoher Lebensqualität. Unweit der Karl-Liebknecht-Straße mit ihren unzähligen Einkaufsmöglichkeiten und inmitten des Cottbusser Quartiers Ostrow, könnte die geschichtsträchtige Enke-Fabrik nicht näher am Stadtkern gelegen sein. Banken, Kaufhäuser, Cafés und Restaurants – alles in kleinem Radius erreichbar.

Sehenswürdigkeiten wie das Staatstheater, der Spremberger Turm und das Stadtmuseum sind ebenfalls fußläufig nur wenige Minuten entfernt. Wer dennoch Ruhe fernab der Stadt sucht, hat es nicht weit zum Wasser. Nur 10 Minuten zu Fuß und die Spree samt Goethepark laden zum Verweilen und Erholen im Grünen ein.

Kontakt

Sie sind an einer Besichtigung interessiert, haben Fragen oder Anmerkungen zur Enke Fabrik? Bitte nutzen Sie das Formular für die Kontaktaufnahme.